Nachdenken über Busparkplatz und Einbahnstraße
KLAUSURTAGUNG: Liberale widmen sich Verkehrslage in Dötlingen – Gemeindeschwester ein Thema
In Klausur: Dötlingens Liberale berieten am Sonnabend die Themen der nächsten Zeit in der Kommunalpolitik. BILD: PK
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DÖTLINGEN - Im Clubraum auf dem Kläner-Hof in Dötlingen gingen die Fraktions- und Vorstandsmitglieder der Dötlinger Liberalen am Sonnabend in Klausur. Neben den Berichten aus den Ausschüssen, des Vorstandes, der Gemeinderatsfraktion und dem Kreistag beschäftigten sich die Dötlinger FDP-Mitglieder schwerpunktmäßig mit der Verkehrssituation im Ort Dötlingen und dem "Demographischen Wandel".
Eingangs stellte Annett Bode die Ergebnisse einer FDP-internen Arbeitsgruppe vor. Dahinter stand die Hauptfrage, wie mit dem zahlreichen Autoblech im Ort künftig umgegangen werden solle. Besonderes Augenmerk legte die Arbeitsgruppe auf die Lenkung des zunehmenden Busverkehrs. Während die Gemeinde die Busse im Dreieck Friedhof, Dorfgarten und Zur Loh parken lassen möchte, regte Annett Bode an, die für einen Supermarkt vorgesehene Fläche am Feuerwehrhaus in Dötlingen als Bus-Parkplatz auszuweisen.
Ferner soll künftig das "wilde Parken" beim Schützenhof Dötlingen eingeschränkt werden. Auch müsste die Hecke am Doppelheuerhaus mehr zur Straße versetzt werden, um ein Abstellen der Pkw zu verhindern, so die Liberalen. Thema war auch das Parken auf dem Heideweg beim Lopshof. In diesem Zusammenhang wurde auch die Forderung laut, den Dorfring vom Dötlinger Hof zum Heideweg zur Einbahnstraße werden zu lassen. Mit diesen Maßnahmen verbinden die Liberalen die Installation eines Parkleitsystems.
"Zu diesen Punkten bringen wir jetzt Anträge auf Beratung im Gemeinderat ein", schloss Annett Bode.
Zum Themenkomplex "Demographischer Wandel" betonte Ernst-August Bode, dass er die Problematik als überbewertet ansehe. Zwar sei das Thema in der Gesundheitsversorgung ein wichtiger Diskussionspunkt, mehr aber auch nicht. "Wir wollen uns die ärztliche Versorgung auf die Fahnen schreiben", betonte Fraktionschef Claus Plate. Gedacht ist an die Einstellung einer "Gemeindeschwester", bei der es vorrangig um soziale Komponenten wie Gespräche und Hilfestellung gehe. Um mehr dazu zu erfahren, will die FDP anregen, im Ausschuss den Punkt auf die Tagesordnung zu bringen.
Schließlich berieten die Liberalen das weitere Vorgehen mit Bürgergesprächen in Brettorf, Besuch des Neubaugebietes Neerstedt, Biogas und einen möglichen Busshuttle von Dötlingen zum Bahnhof Brettorf.
"Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg"
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